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Lichtschutz

09.09.2005

UV-A-Schutz in Sonnenschutzmitteln

Sonnenschutzmittel schützen die Haut vor ultravioletten (UV-)Strahlen und beugen damit möglichen Hautschädigungen wie Sonnenbrand oder vorzeitiger Hautalterung vor.

Sonnenbrand wird im Wesentlichen durch kurzwelliges UV-B-Licht (Wellenlängenbereich von 290 bis 320 nm) ausgelöst. Die Schutzwirkung eines Sonnenschutzmittels gegen diese akute Schadensreaktion in der Haut wird mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) angegeben.

Daneben sollte aber auch ein wirksamer Schutz gegenüber dem längerwelligen UV-A-Licht (Wellenlängenbereich von 320 bis 400 nm) gegeben sein. Diesem Lichtanteil wird die Auslösung verschiedener Reaktionen im Zusammenhang mit der vorzeitigen Hautalterung zugeschrieben.

Trotz kontroverser Diskussionen über die Messmethodik und die Auslobung des UV-A-Schutzes in Sonnenschutzmitteln gibt es einige wichtige grundsätzliche Übereinstimmungen, auf deren Basis eine Harmonisierung in dieser relevanten Frage möglich ist:

- Der Lichtschutzfaktor (LSF) ist grundsätzlich die wichtigste Schutzangabe, nach der der Verbraucher das entsprechend seiner individuellen Empfindlichkeit geeignete und angemessene Produkt auswählen kann.
- Der UV-A-Schutz sollte in enger Beziehung zum UV-B-Schutz eingestellt werden, das bedeutet, dass ein Produkt mit einem hohen Lichtschutzfaktor auch gleichzeitig einen hohen Schutz gegen UV-A-Licht gewährt.
- Die Auslobung des UV-A-Schutzes sollte in einer einfachen, für den Verbraucher leicht verständlichen und nachvollziehbaren Weise erfolgen. Dabei darf die im ersten Punkt geforderte zentrale Bedeutung des UV-B-Schutzes nicht in Frage gestellt werden.

Verschiedene Gremien und Arbeitsgruppen sind derzeit damit beschäftigt, eine weltweit harmonisierte Methode zur Bestimmung und Auslobung des UV-A-Schutzes zu erarbeiten. Wichtige Schritte auf diesem Weg sind bereits erfolgreich gesetzt worden. Die Forschungsabteilungen führender Hersteller von Sonnenschutzmitteln sind hier federführend beteiligt.

Eine jüngst veröffentlichte Studie von Prof. Rolf Daniels, Leiter des Institutes für Pharmazeutische Technologie der TU Braunschweig, verdeutlicht den Bedarf einer einheitlichen und klaren Kennzeichnung der Sonnenschutzprodukte. Die Leistungsunterschiede sind enorm. Nach Ansicht der Autoren haben sich diese Unterschiede im Vergleich zu einer Vorjahresstudie sogar noch verstärkt.



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