
Sie ist dünn und empfindlich, die Haut der Lippen. So, dünn, dass eben die Blutgefäße durchschimmern und den Lippen somit die typische Rotfärbung verleihen. Die Haut an den Lippen verfügt weder über Schweißdrüsen noch über Talgdrüsen. Dadurch ist eine Versorgung der Hautoberfläche mit Fett und Feuchtigkeit nicht gegeben. Deshalb trocknen Lippen schneller aus und können dann auch rissig werden.
Spröde, rauhe oder sogar aufgerissene Lippen sind nicht nur ein unästhetischer Anblick, sie sind für die Betroffenen auch lästig und mitunter sogar schmerzhaft. Zur Vorbeugung und Linderung rauher oder aufgesprungener Lippen sind Fettstifte hilfreich. Dabei ist allerdings zu beachten, dass Stifte, die auf Paraffinen oder Mineralölen basieren, das Übel der rauen oder aufgerissenen Lippen noch verschlimmern können. Denn sie bilden auf der Haut eine Schicht, die die Feuchtigkeitsregulation auf den Lippen einschränkt, wodurch der eigentliche Feuchtigkeitsbedarf nicht sinkt, sondern steigt.
Quelle: haut.de 2011