
15.12.2011
Ob an den Fingern oder auch an den Zehen, Nagellack verleiht ein gewisses Extra. Mit der Farbwahl, ob Mattlack oder Glanzlack, es werden Signale gesetzt. Gelegentlich sind wahre „Fingerkunstwerke“ zu bewundern. Aber auch abgeplatzter und brüchiger Nagellack trifft Aussagen, er wirkt meistens etwas ungepflegt.
Vor dem Lackauftrag sollten die Nägel sauber und trocken sein. Wer es besonders gut mit den Nägeln meint, kann sogar vorher noch „Polieren“. Dazu wird eine feine Nagelfeile benötigt. So lassen sich Rillen an den Naturnägeln beseitigen. Der erste Schritt des Lackiervorganges besteht im Auftragen eines schützenden Unterlackes, er verhindert das frühe Abblättern des Endlackes.
Empfehlenswert ist es, das Lackfläschchen vor dem Einsatz „handwarm“ zu temperieren, also für einige Zeit in der Hand zu halten. Danach sollte das Fläschchen gut geschüttelt werden, um die Farbpigmente optimal zu vermischen. Beim Lackieren sollte zuerst ein Pinselstrich in der Mitte des Nagels gezogen werden und nachfolgen werden die seitlichen Nagelflächen mit Lack versorgt. Ratsam ist es, mit dem Lackauftrag am Nagelbett zu beginnen und an der Nagelspitze zu enden. So gelangt kein Lack an die Nagelhaut. In der umfangreichen Palette unterschiedlicher Farben und Lacke sind Nagelpflegeprodukte zu finden, die beim Lackieren pflegende Proteine liefern.
Wer sich mit Nagellack das gewisse Extra verleihen möchte, braucht Zeit und Gelassenheit. Das sorgsame Auftragen ist das eine. Der Trocknungsprozess das andere. Die Trocknung und Aushärtung des Nagellackes benötigt zirka zehn Minuten. Von der Beschleunigung dieses Prozesses durch den Einsatz eines Föns sollte verzichtet werden. Nehmen Sie sich Ruhe und geben Sie dem Lack Zeit.
Quelle: haut.de