
11.08.2011
Meistens erledigt sie ihre wichtige Funktion recht unscheinbar. Die Nagelhaut - sie bietet den Wachstumszonen der Finger- und Fußnägel einen natürlichen Schutz, zum Beispiel vor dem Eindringen von Keimen in das Nagelbett. Da sowohl Finger- als auch Fußnägel unterschiedlichen Strapazen ausgesetzt sind, ist die wöchentlich Pflege der Nagelhäute empfehlenswert.
Bei regelmäßiger Handpflege, also dem Eincremen der Hände, Finger und Nägel werden auch die Nagelhäute der Finger mit versorgt. Eine gezielte Pflege der Nagelhäute ist dennoch nötig, um ein Austrocknen, Verhornen und Einreißen zu vermeiden. Denn das ist dann nicht nur „unschön“, sondern kann auch schmerzhafte Folgen haben, zum Beispiel Entzündungen im Nagelbett.
Für die Nagelhäute ist ein Ölbad mit anschließender Massage eine Wohltat. Dazu wird angewärmtes Öl in kleine Schälchen gegossen und anschließend die Fingerkuppen und die Zehen nach und nach für Minuten darin gebadet. Im Handel stehen spezielle Produkte zur Pflege der Nagelhaut zur Verfügung, die dabei helfen, die Nagelhaut weicher zumachen, damit sie sich leichter zurückschieben lässt. Falls die Nagelhaut zu weit über den Nagel gewachsen ist, ist allerdings ein behutsames Zurückschieben erforderlich, um Risse in der Nagelhaut unbedingt zu vermeiden. Vom Schneiden der Nagelhaut sollte grundsätzlich abgesehen werden.
Quelle: Redaktion haut.de