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Hautpflege

14.04.2011

Der Sonne zuvor kommen

Selbstbräuner - sind aber kein UV-Schutz

Wer sich und seiner Haut schon jetzt eine besondere Note, eine gebräunte Ausstrahlung verleihen möchte, für den bieten Selbstbräuner optimale Hilfe. Diese kosmetischen Präparate sind in verschiedenen Produktformen auf dem Markt: als Creme, flüssige Emulsion, Gel, Lotion, Spray oder Schaum. Der Anwender kann zwischen unterschiedlichen Bräunungsintensitäten wählen.

Selbstbräuner mindern aber auf keinen Fall die UV-Empfindlichkeit der Haut. Entgegen aller anders lautenden Gerüchte ersetzen Selbstbräuner weder ein notwendiges Sonnenschutzmittel noch erhöhen sie den natürlichen Eigenschutz der Haut gegen ultraviolette Strahlung.

Die Bräunung der Haut wird bei Selbstbräunern durch den natürlichen und unbedenklichen Wirkstoff DHA (Dihydoxyazeton) ausgelöst. Dabei handelt es sich um ein zuckerartiges Molekül, das auch im Körper vorkommt. Zum Bräunen des Gesichts wird der Selbstbräuner auf Stirn, Nase und Kinn aufgetupft und in kreisförmigen Bewegungen von der Mitte nach außen verteilt. Dabei den Übergang vom Kinn zum Hals sorgfältig verwischen. Im Bereich von Falten, beispielsweise denen zwischen Mund und Nase, sollte der Selbstbräuner dünn verwenden werden. Diese Stellen färben sich sonst dunkler als die übrige Haut. Augenbrauen und Haaransatz sollten ausgespart werden, da sich der Selbstbräuner zwischen den Haaren sammelt und die Haut dort dunkler färbt.

Helles Haar und helle Härchen können zudem unter Umständen sichtbar getönt werden. Zum Schutz der behaarten Partien verwendet man etwas Allzweckcreme, die nach dem Einziehen des Produkts einfach wieder abgewischt wird. Selbstbräuner, der versehentlich auf die behaarten Stellen gekommen ist, wird mit einem feuchten Tuch entfernt. Bis zum Erreichen der gewünschten Färbungsintensität wird der Selbstbräuner täglich angewendet, anschließend in größeren Abständen, in etwa alle drei bis vier Tage.

Gleich auf welcher Körperpartie: Selbstbräunungsprodukte sollten großzügig, aber nicht zu üppig aufgetragen werden. Dabei ist auf eine rasche und ebenmäßige Verteilung zu achten. Die Produkte sehr sorgfältig verteilen, damit die Bräunung gleichmäßig erfolgen kann.

Mit dem Einsatz von Selbstbräunern ist übrigens kein gesundheitliches Risiko verbunden. Der Verdacht, dass sich durch diese Präparate ein erhöhtes Hautkrebsrisiko (Melanom) ergeben könnte, konnte durch entsprechende Studien nicht bestätigt werden.

Quelle: haut.de



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