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Hautpflege

01.09.2011

Sport – gut für Kreislauf, Kondition und Haut

Sportdermatologie befasst sich mit der richtigen Hautpflege

Sport in der Natur – für viele Menschen nicht nur ein besonderes Vergnügen, sondern auch ein Beitrag zum Wohlbefinden und zur körperlichen Fitness. Nach Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft ästhetische Dermatologie und Kosmetologie e.V. (ADK) wirkt sich der positive Einfluss sportlicher Aktivitäten auf die Psyche durchaus auch vorteilhaft auf Hauterkrankungen aus. „Nachweislich fördern insbesondere die Ausdauer-Sportarten wie Laufen, Radfahren, Wandern oder Schwimmen die Heilung chronischer Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte.“

Das Fachgebiet der Sportdermatologie befasst sich nach Aussage der Aktionsgemeinschaft vor allem mit der richtigen Hautpflege. Gerade bei Sport im Freien seien die Aktiven einer Vielzahl von Umwelteinflüssen ausgesetzt, die entsprechende Maßnahmen der Hautpflege erforderlich machten. In erster Linie Sonnenstrahlen, Temperaturen und Allergene. Häufige Probleme entstünden zudem durch das Schwitzen. Das Milieu des Schweißes ist ideal für Bakterien und Pilze, die sich schnell ansiedeln könnten. „Hinzu kommt der unangenehme Geruch. Diesem wirken geeignete Deos zum Beispiel mit dem Wirkstoff Farnesol entgegen, die gleichzeitig die bakterielle Besiedlung verhindern. Desweiteren sollte nach dem Training regelmäßig geduscht werden. Zu häufiges und zu langes Duschen jedoch trocknet die Haut aus und macht sie anfälliger für Umwelteinflüsse und Infektionen. Idealerweise verwendet man rückfettende Duschgels oder -öle, eventuell noch Körperlotionen oder -öle.

Daneben spiele die Kleidung eine wichtige Rolle. Zum einen darf sie nicht zu eng sitzen, da sich an den Scheuerstellen schnell Ekzeme oder Pilzinfektionen bilden können. Zum anderen muss das Material angemessen und verträglich sein. Viele Allergien sind durch Kunstfasern auch in Sportkleidung bedingt. Wer sich dahingehend nicht sicher ist, sollte sich hautdermatologisch beraten oder einen Allergietest machen lassen, so die Empfehlung der ADK.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft ästhetische Dermatologie und Kosmetologie e.V. (ADK)
http://www.derminform.de/wms/adk/sportderm



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