
15.03.2012
Zwischen Winterurlaub und Osterferien greifen viele Verbraucher gerne auf Selbstbräuner zurück, so kann die sonnengebräunte Teint des Urlaubs noch länger für ein erholtes Äußeres sorgen.
Die Bräunung mit Selbstbräunern funktioniert meist durch den natürlichen und unbedenklichen Wirkstoff DHA (Dihydoxyazeton). Dabei handelt es sich um ein zuckerartiges Molekül, das auch im Körper vorkommt. Zum Bräunen des Gesichts wird der Selbstbräuner auf Stirn, Nase und Kinn aufgetupft und in kreisförmigen Bewegungen von der Mitte nach außen verteilt. Am Übergang vom Kinn zum Hals sollte die Substanz sorgfältig verwischt werden. Im Bereich von Falten, beispielsweise denen zwischen Mund und Nase, sollte der Selbstbräuner dünn verwendet werden. Diese Stellen färben sich sonst dunkler als die übrige Haut. Ganz wichtig: Augenbrauen und Haaransatz sollten ausgespart werden, da sich der Selbstbräuner zwischen den Haaren sammelt und die Haut dort dunkler färbt.
Zum Schutz der behaarten Partien verwendet man etwas Allzweckcreme, die nach dem Einziehen des Produkts einfach wieder abgewischt wird. Selbstbräuner, der versehentlich auf die behaarten Stellen gekommen ist, wird mit einem feuchten Tuch entfernt. Bis zum Erreichen der gewünschten Färbungsintensität wird der Selbstbräuner täglich angewendet, anschließend in größeren Abständen, in etwa alle drei bis vier Tage. Und nicht vergessen: nach dem Auftragen die Hände immer gut waschen, um dort unschöne Verfärbungen zu vermeiden!
Mit dem Einsatz von Selbstbräunern ist übrigens kein gesundheitliches Risiko verbunden. Der Verdacht, dass sich durch diese Präparate ein erhöhtes Hautkrebsrisiko (Melanom) ergeben könnte, konnte durch entsprechende Studien nicht bestätigt werden.
Autor: Klaus Afflerbach
Quelle: haut.de