
16.02.2012
Winterliche Einflüsse strapazieren die Haut. Insbesondere für die Haut von Kindern sind schützende Maßnahmen erforderlich. Kinderhaut ist etwas dünner als die der Erwachsenen und ihre Talgproduktion ist noch gering. Bei Frost und in der Heizungsluft ist ein Mehr an Pflege wichtig.
Der schützende Fettfilm auf der Hautoberfläche - eine Kombination aus Wasser, Schweiß, Fetten und Hornzellen - ist bei Kindern recht zart. Denn die Talgdrüsen der Kinderhaut funktionieren noch nicht im vollen Umfang. Dadurch ergibt sich eine höhere Durchlässigkeit der jungen Haut und eine erhöhte Empfindlichkeit bei Kälte und Wind. Die Gefahr des Austrocknens der Haut ist also recht groß und das nicht nur bei Babys oder Kleinkindern, sondern ebenso bei älteren Kindern. Hautpartien, die direkt mit der Luft in Kontakt kommen wie Hände und Gesicht, sollten durch eine fetthaltige Creme geschützt werden, um raue und rissige Haut zu vermeiden. Dabei sollten idealerweise speziell für Kinder ausgelobte Produkte wählt werden. Schon bei Temperaturen unter acht Grad Celsius vermindern die Talgdrüsen ihre übliche Herstellung von Fetten. Der natürliche Fettfilm bietet dann also keinen ausreichenden Schutz mehr. Pflegende und zugleich schützende Fettcremes für Gesicht und Lippen sind also im Winter ein Muss.
Wind, trockene Luft und Kälte nehmen nicht nur der Haut die Feuchtigkeit, über Atmung und Bewegung verliert der gesamte Körper an Flüssigkeit. Deshalb ist es auch im Winter ganz wichtig, viel zu trinken, möglichst Obstsäfte oder Fruchttees. Damit wird auch der Feuchtigkeitshaushalt der Haut unterstützt.