
26.01.2012
Übliches Partytreiben. Musik, Getränke, Knabbereien. Die Gäste unterhalten sich. Smalltalk, Witzeleien oder konzentrierter Meinungsaustausch. Zwischendurch eine interessierte Frage hinter vorgehaltener Hand: „Sag mal, wer riecht denn hier so gut?“
Parfum wird sowohl von Frauen als auch von Männern zur Unterstreichung der eigenen Persönlichkeit, des eigenen Geschmacks eingesetzt. Mit dem Wohlgeruch soll Aufmerksamkeit erzielt und Interesse geweckt werden. Im eingangs skizzierten Fall ist das wohl gelungen. Jede Duftnote entfaltet sich erst auf der Haut und oft je nach Mensch auch verschieden. Deshalb sollte bei der Auswahl eines Duftes der Test möglichst an gut durchbluteten Stellen, zum Beispiel den Handpulsen vorgenommen werden. Die wirkliche Note des Duftes ergibt sich aber auch dort erst nach zirka einer Stunde.
Ein Parfum sollte in seinem Duftablauf harmonisch sein. Von der Kopfnote über die Herznote bis zur Basis muss es sich gleichmäßig und gut abgestimmt entfalten. Es darf dabei nicht stufenweise „auseinanderfallen”, sondern sollte eine Einheit bilden.
Parfume enthalten im Gegensatz zu Eau de Toilettes oder Eau de Colgne eine höhere Konzentration an Duftölen. Wer für Wohlgeruch sorgen möchte und dabei eine übertrieben aufdringliche Wolke vermeiden möchte, verwendet Parfum lieber sparsam und dezent. Dann erntet man erstens keine kritischen Reaktionen in seinem Umfeld und man hat auch noch länger davon. Parfum sollte möglichst immer dunkel, kühl und trocknen aufbewahrt werden, so kann die Duftintensität über einen langen Zeitraum erhalten werden.
Quelle: haut.de