
Nicht nur der tägliche Griff zum Rasierer, sondern auch einige Folgen dieser Haarentfernungsprozedur ist für manche Männer eine tägliche Mühe. Dies gilt jedenfalls für diejenigen, die sich nicht für einen Voll- oder 3-Tage-Bart entscheiden.
Typisch für die Rasur: Die Haare werden direkt an der Hautoberfläche abgeschnitten, zumindest wenn scharfe Rasierer verwendet werden. Dabei werden allerdings auch feine Hautpartikel von der Oberfläche mitentfernt. In der Folge kann es zu Hautirritationen kommen. Häufig treten auch entzündliche Haarwurzeln auf, weil die Haut sich über die nachwachsenden Barthaare schiebt, die dann nicht mehr an die Hautoberfläche durchwachsen können.
Nass oder trocken? Diese Entscheidung über das Rasierverfahren ist von individuellen Vorlieben gekennzeichnet. Für die Nassrasur ist der Einsatz eines Rasierschaums ratsam, denn dadurch können einerseits Verletzungen vermieden werden und andererseits werden Haut und Haare vorbereitet. Hilfreich kann zusätzlich die Verwendung so genannter Preshave-Öle vor dem Auftragen des Rasierschaums sein, denn diese bilden einen Schutz für die Haut und sorgen für erforderliche Feuchtigkeit und Pflege. Männer mit empfindlicher Gesichtshaut sollten beim Nassrasieren möglichst nicht gegen die Wuchsrichtung der Haare vorgehen. Dadurch würde zwar ein gründlicheres Ergebnis erzielt, aber die Gefahr nachfolgender Hautirritationen wird dadurch erhöht.
Für die trockene Variante gilt: Die Barthaare sollten trocken und nicht weich sein. Denn nur so findet der elektrische Rasierer ausreichend Angriffsfläche für ein gründliches Ergebnis. Direkt nach dem Duschen, weil die Haare durch Seife oder Shampoo weicher sind, ist die Trockenrasur weniger erfolgversprechend. Der elektrische Rasierer kann ohne Befürchtungen auch bei empfindlicher Haut gegen die Wuchsrichtung der Haare eingesetzt werden. Gravierende Hautirritationen sind dabei nur selten anzutreffen.
Nach dem Rasieren gilt es, die Haut nicht noch mehr zu reizen. So muss vor allem der Lipidschutzfilm wieder hergestellt werden. Außerdem dürstet die Haut nach Entspannung und Erfrischung. Auch Mikroverletzungen wollen gestillt und beruhigt sein. Und schließlich soll die Haut auch schön duften. Zu diesem Zweck stehen After-Shave-Produkte unterschiedlichster Ausprägung zur Verfügung. Sie sollen pflegen, Reizungen lindern, die Poren verfeinern und belebend wirken. Es ist sinnvoll, sie nach jeder Rasur anzuwenden. Das Angebot umfasst klassische Rasierwässer ebenso wie After-Shave-Lotionen, -Balsame, -Cremes und –Gele. Durch die Verwendung verliert die tägliche Rasur ihr Mühsal und kann zur genießenden Körperpflege geraten. Nach der Rasur ist vor der Rasur.