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Donnerstag, den 17.05.2012
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Haut im Winter 

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Weiterlesen: Auf der Piste

Winterurlaub - Schutz vor Sonne und Kälte

Schnee und Eis an schönen sonnigen Wintertagen, für viele ist dies eine wunderschöne Jahreszeit mit großen sportlichen Herausforderungen. Dann gibt's für viele nur eins: Raus an die frische Luft, Ski und Schlitten eingepackt und ab auf die Pisten oder zum Wandern durch Wald und Feld. Doch damit beginnt auch eine außergewöhnliche Herausforderung für die Haut.

Im Winter ist der Eigenschutz der Haut geringer

Die Haut ist im Winter dünner und heller als im Sommer. Die Lichtschwiele des Sommers, eine Verdickung der Hornhaut, und die Urlaubsbräune sind wieder abgebaut, und der Eigenschutz vermindert. Bei tiefen Temperaturen fährt der Körper zudem die Durchblutung der Haut herunter, um sich vor der Auskühlung zu schützen. Die Haut ist jetzt empfindlicher für Umwelteinflüsse. Und davon gibt es reichlich. Im Angebot: UV-Strahlung, Kälte, Lufttrockenheit, Wind etc. Die Haut selbst stellt bereits bei Temperaturen ab acht Grad Celsius ihren Stoffwechsel um. Die Talgdrüsen arbeiten auf Sparflamme und produzieren weniger Hautfett. Der noch gebildete Talg ist hart und fest wie Butter aus dem Kühlschrank und kann sich nicht mehr gut auf der Hautoberfläche verteilen. Die Fettschicht, die als feiner Film die Haut vor dem Austrocknen schützen soll, wird immer dünner. Durch den Aufenthalt in trockenen Räumen wird diese Schutzschicht dann brüchig, die Haut trocknet zunehmend aus und Schadstoffe können leichter eindringen.

Kälte, Wind und Sonne schutzlos ausgeliefert

Beim Skifahren in alpinen Höhen ist die Haut extremen Bedingungen ausgesetzt. Vor allem die Gesichtshaut wird mit großer Kälte, starkem Wind und trockener Luft konfrontiert. Während einer Skiabfahrt kann durch die Windgeschwindigkeit die Temperatur auf der Hautoberfläche kurzfristig auf Minus 50 Grad Celsius (°C) absinken (bei minus 20 °C und 70 Stundenkilometern). Hinzu kommt die Sonneneinstrahlung. Sie ist in Höhenlagen besonders intensiv und der weiße Schnee reflektiert das UV-Licht zusätzlich. Pro 1.000 Höhenmeter nimmt die UV-B Strahlung um ca. 15 Prozent zu, die Reflektion kann die Einwirkung um 90 Prozent verstärken.

Wegen der Kälte wird die intensive Sonnenstrahlung jedoch nicht so stark wahrgenommen. Die Wirkung der Strahlung wird daher oft unterschätzt. Zu empfehlen ist generell mindestens Lichtschutzfaktor 20. Helle Hauttypen und Skifahrer auf Gletschern sollten noch höher gehen und mindestens LSF 30 wählen. Den Fettstift mit sehr hohem LSF für die Lippen nicht vergessen, denn sie können überhaupt keinen Eigenschutz aufbauen.

Stand: 11.03.2009
Autor(en): Redaktion haut.de
Quellenverzeichnis

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