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Haut im Winter 

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Empfindliche Haut, Hauterkrankungen & Juckreiz

Empfindliche Haut: Vor der Pflege steht die Analyse

Was der Haut der einen hilft, reizt die Haut der anderen. Besonders für empfindliche Haut ist es schwierig allgemeingültige Empfehlungen zu geben. Um diesen Hauttyp richtig zu pflegen, bedarf es meist einer genauen Hautanalyse durch den Hautarzt. Das gilt ganz besonders für das Gesicht. Hautarzt oder Kosmetikerin erstellen auf der Grundlage dieser Analyse einen individuellen Pflegeplan mit geeigneten Pflegeprodukten. Auf diese Weise lässt sich nicht zuletzt auch viel Geld sparen, indem unnötige Fehlkäufe in Apotheken, Drogerien oder Parfümerien vermieden werden.

Bei anhaltenden Hautproblemen wie Juckreiz oder Entzündungen sollte man einen Hautarzt aufsuchen. Er kann den Beschwerden auf den Grund gehen und eine gezielte Behandlung einleiten.

Entzündliche Hauterkrankungen

Kürzere Tage, abgeflachter Sonnenstand und dickere Kleidung lassen weniger Sonne an die Haut. Der positive Einfluss der UV-Strahlung wird auf diese Weise vermindert oder fällt ganz weg. Entzündliche Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte brechen nun vermehrt aus. Entzündungen und Ekzeme treten häufiger auf. Die konsequente Durchführung der Basispflege mit einer fettreichen Creme ist jetzt im Winter für atopische, extrem trockene Haut (Neurodermitis) besonders wichtig. Sie verbessert das gestörte Hautgleichgewicht und stellt die schützende Barrierefunktion wieder her.

Auch die Symptomatik der Schuppenflechte oder Psoriasis nimmt bei vielen Betroffenen im Winterhalbjahr zu. Hier gilt ebenfalls: Konsequente Basispflege der Haut kann das Auftreten von Krankheitsschüben oder deren Schwere eindämmen und Phasen ohne Beschwerden verlängern. Für beide Patientengruppen ist eine umfassende winterlicher Pflege der Haut sowie deren Schutz vor strapazierenden winterlichen Einflüssen von besonderer Bedeutung.

Juckreiz

Gegen Jucken helfen gerbstoffhaltige Salben aus der Apotheke. Sie wirken außerdem reizlindernd, antientzündlich und gefäßabdichtend. Eine ähnliche Wirkung kann man auch mit Teebeuteln erzielen: Dazu zwei Teebeutel Schwarztee auf die Augen legen, die man zuvor mit wenig warmem, nicht zu heißem Wasser übergossen hat. Für Zehn Minuten auf den geschlossenen Augen belassen. Die Gerbstoffe im Tee straffen außerdem die Haut und wirken kleinen Fältchen entgegen. Eine kurzfristige Linderung bei akutem Juckreiz können auch harnstoffhaltige Cremes bringen. Wichtig ist auch: Entspannung.

Stand: 11.03.2009
Autor(en): Redaktion haut.de
Quellenverzeichnis

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