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Donnerstag, den 17.05.2012
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Handpflege 

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Weiterlesen: Was kann der Arbeitgeber tun

Schutz für die Hände - dem Ekzem keine Chance

  1. Schutzhandschuhe. Verhindern am wirkungsvollsten den Kontakt zu belastenden, gefährlichen oder giftigen Stoffen. Werden sie zu lange getragen (länger als zwei Stunden) kann die Hornschicht der Hände aufquellen und anschließend empfindlicher sein für weitere Belastungen. Wichtig: Schweiß regelmäßig abtrocknen lassen und nie mit feuchten Händen in Handschuhe hineinschlüpfen.
  2. Hautschutzmittel. Es hat die Aufgabe, den direkten Kontakt der Haut mit dem potentiell schädigenden Stoff zu verhindern. Eine Universalschutzcreme gibt es nicht. Vielmehr kommt es auf die Eigenschaften des Arbeitsstoffes an. Gegen wässrige Stoffe werden meist fettende Produkte eingesetzt, gegen nichtwässrige Stoffe dagegen wasserreiche Cremes oder fettfreie Gele. Hautschutzmittel werden vor der belastenden Tätigkeit auf die Hände aufgetragen.
  3. Hautreinigung an den Verschmutzungsgrad anpassen, d.h.: so schonend wie möglich und so wirkungsvoll wie nötig. Die Auswahl sollte sehr sorgfältig erfolgen, da ungeeignete Hautreinigungsmittel wesentlich zur Entstehung von Handekzemen beitragen können. Wichtig: nur die empfohlene Menge Reiniger und zunächst nur wenig Wasser verwenden, groben Schmutz vorher mit Papiertüchern entfernen, mit viel Wasser gründlich nachspülen, sorgfältig abtrocknen.
  4. Anwendung von Hautpflegemitteln nach der Reinigung: Für normale Haut eine Öl-in-Wasser-Emulsion, für trockene Haut oder bei starker Belastung ein Wasser-in-Öl-Zubereitung mit höherem Fettanteil, ggf. mit zusätzlichen Feuchthaltefaktoren.
    Hinweis: Hautpflegemittel eigenen sich in der Regel nicht als Hautschutzmittel, da in ihnen enthaltene Substanzen beispielsweise die Aufnahmefähigkeit der Haut für Stoffe von außen erhöhen können, etwa um kosmetische Wirkstoffe besser in die Haut eindringen zu lassen. Diesen Weg könnten auch die Schadstoffe nehmen.

Stand: 07.03.2008
Autor(en): Redaktion haut.de
Quellenverzeichnis

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