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Riechstoffe: Risikobewertung und Produktsicherheit
Toxikologische und allergologische Betrachtung
Grundsätzlich dürfen in Erzeugnissen, die Riechstoffe beinhalten, keine Stoffe enthalten sein, die gesundheitsschädlich sind. Doch auch Riechstoffe besitzen wie alle chemischen Substanzen in Abhängigkeit von Konzentration, Anwendungsdauer und individueller Disposition des Menschen, der sie anwendet, für die Gesundheit relevante, toxikologische Eigenschaften. Sie können die Haut reizen, sensibilisieren oder allergische Reaktionen auslösen. Manche Duftstoffe können, ähnlich wie Nickel im Schmuck, Kontaktallergien oder andere Unverträglichkeiten zur Folge haben. Bestimmte Duftstoffe (wie zum Beispiel Eichenmoos und Isoeugenol) lösen wesentlich häufiger Allergien aus als andere. Bei Kontakt mit der Haut führen sie bei sensibilisierten Personen zu einer Entzündungsreaktion (Ekzem). In Europa reagieren nach Hinweisen des zuständigen Wissenschaftlichen Beratungskomitees der EU-Kommission etwa zwei Prozent der Menschen allergisch, das heißt mit einer Kontaktallergie, auf bestimmte Riechstoffe.
Stand: 25.08.2011 |
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