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Eigenschaften von ätherische Ölen
Im Unterschied zu den fetten ölen hinterlassen ätherische Öle auf einem Löschblatt keinen Fettfleck. Mit Wasser lassen sie sich nicht mischen, lösen sich aber gut in Alkohol (Ethanol), bestimmten organischen Lösungsmitteln und in fetten ölen.
In vielen ätherischen Ölen spielen Terpenderivate (z.B. Limonen, Citral, Citronellal) eine wesentliche Rolle. Die Terpene sind Hauptbestandteil der in Pflanzen produzierten ätherischen Öle. Insgesamt handelt es sich bei Terpenen um eine große, heterogene Gruppe pflanzlicher und tierischer Naturstoffe. Terpene sind organische Kohlenstoffverbindungen, die der Gruppe der Lipide (Fette) zugeordnet werden. In ätherischen Ölen können auch Aldehyde, Ketone, Phenole, Ester oder Abkömmlinge des Phenylpropans enthalten sein.
Einige wenige ätherische Öle wirken unter Lichteinfluss schädlich auf die Haut (phototoxisch). Das gilt z.B. für Zitronen- und Bergamotte-öl bei starker Besonnung des Körpers. Auch Allergien und Unverträglichkeiten gegenüber ätherischen Ölen oder bestimmten Duft- bzw. Inhaltsstoffen kommen vor. Duftstoffallergien gehören zu den häufigsten Kontaktallergien und einige - natürliche wie auch synthetische - Duftstoffe gelten als potente Allergene.
Stand: 25.08.2011 |
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