Weiterlesen: Körperpflege macht Spaß
Körperpflege: Attraktivität und Lebensqualität
Körperpflege und Hygiene stehen also mit gutem Grund auf der Skala der menschlichen Bedürfnisse ganz oben. Körperpflege bedeutet aber mehr als nur Haut und Haare zu pflegen und zu verschönern. Sie ist vielmehr ein wesentlicher Bestandteil der Lebensphilosophie.
Kulturen, Religionen und Gesellschaftsformen prägen stets auch die Leitbilder von körperlicher Schönheit. Das Motto "Was schön ist, ist auch gut" bestimmt die Verhaltensweisen. Es ist heute empirisch hinreichend gesichert, dass physische Attraktivität einen wesentlichen Faktor bei der Wirkung auf andere und, damit verbunden, auf die Einschätzung der eigenen Person darstellt. Auf dieser Basis entwickeln sich Körpersensibilität, Körperpflege-, Mode- und Gesundheitsverhalten, um den sozialen Anforderungen zu entsprechen.
Ob ein Mensch als sympathisch beurteilt wird oder nicht, hängt also zu einem großen Teil davon ab, wie er seinen Körper pflegt. 71 Prozent der Frauen und 67 Prozent der Männer teilen die Meinung, dass durch regelmäßige Körperpflege "soziale Attraktivität" und "sympathische Wirkung auf andere" zu erzielen sind - so die IKW-Bergler-Studie.
Wer sich pflegt, hat mehr vom Leben
Frauen und Männer, die sich intensiv der Körperpflege widmen, sind "zufrieden, selbstbewusst, leistungsorientiert"; sie fühlen sich eher "obenauf" als diejenigen, die sich weniger pflegen. Sie sind offensichtlich mit sich und der Welt zufrieden und fühlen sich rundherum wohl. Dagegen haben Menschen, die sich weniger pflegen, öfter mit negativen Gefühlen zu kämpfen. Auch die IKW-Produktnutzenstudie (1992) zeigt, dass sozial geformte Anforderungen bei dem erwarteten Nutzen von Körperpflege und Kosmetik einen hohen Stellenwert haben. Die Verbraucher erhoffen sich von der Verwendung von Kosmetika eben auch, dass sie Sympathie ausstrahlen, anziehend auf andere wirken, selbstsicher auftreten können, gepflegt erscheinen und sich am eigenen Anblick erfreuen.
Die Verwendungsmotive und Nutzenerwartungen an Körperpflegemittel insgesamt lassen sich mit dem Bild einer Pyramide beschreiben: Beginnend mit der breiten Basis der von fast jedermann gewünschten Pflegewirkung, endet sie an der Spitze mit den Vorstellungen eines kleineren Personenkreises, der Kosmetik zur Erreichung sozialer Ziele einsetzt.
Stand: 30.10.2008 |
Weiterlesen: Körperpflege macht Spaß |








